Worte im Gedenken - Manfred Porkert

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Worte im Gedenken

Erinnerung

Dr. med. Fritz Friedl , Chefarzt der Klinik SILIMA:

Als junger Student kam ich in die Vorlesung von Prof. Dr. Porkert, dem ersten Sinologen Europas, der auf das methodische Konzept der chinesischen Medizin hingewiesen hatte. Er hat die Charakteristik ihres Denkens und ihrer Konzepte herausgearbeitet. Der kleine Kreis seiner Zuhörer wurde zur Keimzelle, aus der heraus  ein nachhaltiges Interesse entstand. Die ganze Entwicklung der chinesischen Medizin wäre ohne die Pionierarbeit von Prof. Porkert nicht denkbar gewesen.


Dr. med. Oliver Gerlach, Facharzt  für Allgemeinmedizin,
Naturheilverfahren und
Akupunktur  in Erlangen:
Ich danke Ihnen, Prof. Porkert, herzlich für den intensiven, einmaligen, höchst lehrreichen und spannenden Unterricht über die Pulsdiagnostik und wende das bei Ihnen Gelernte täglich mehrere Stunden in meiner Praxis an.


Dr. Christian Schmincke, Chefarzt der Klinik am Steigerwald
Der Sinologe Manfred Porkert  aus München war einer der ersten Wissenschaftler im Westen, der  - unterstützt von seinen Schülern -  das Gesamtgebiet derTCM in systematischer Form  dargestellt hat. Seine Werke bieten eine umfassende Grundlage für die praktische Erprobung der chinesischen Methoden im Härtetest des therapeutischen Alltags.


Master Christa Robinson, Jung'sche Lehranalytikerin
und Supervisorin bei der ISAP  in Zürich:
Manfred Porkerts  erkenntnistheoretischer Ansatz hat mein seelisches Verständnis grundlegend geprägt, weil die Psyche stärker nach der induktiv-synthetischen Weise als nach kausal-analytischen Prinzipien funktioniert. Bei ihr ist alles Gegenwart, auch das, was sehr lange zurückliegt, und sie lässt sich nur in Qualitäten  beschreiben. Es ist alles vernetzt, folgt aber bei aller Vielfalt zwingenden Regeln. Die Jung'sche Psychologie ist in mancher Hinsicht dem östlichen  Denken näher als dem westlichen, und auch in der Traumdeutung lernt man , so zu denken.

Aus diesen Gründen sind die erkenntnistheoretischenAnsätze von Manfred Porkert ein entscheidendes Hilfsmittel, nicht nur zur Klärung der Unterschiede. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Ansatz - nach vorheriger systematischer Erforschung -  für eine klarere psychologische Diagnostik geeignet ist. Dies gilt wohl auch für eine stringente Traumdeutung, also eine Trauminterpretation, die weniger von den individuellen Neigungen des Analytikers abhängig wäre. Die drei Phasen der Fünf Wandlungsphasen der Hervorbringung, der Bezwingung und der Überwältigung wären eine Möglichkeit, dies zu erforschen, da diese Phasen alle ganz bestimmte Assoziationen haben.


Prof.  Huang Qingxian, TCM-Universität Chengdu:
Prof. Dr. Porkert  genoß hohes Ansehen in den Kreisen der TCM. Sein Einblick in die chinesische Kultur  und Philosophie  und seine Visionen waren einzigartig. Sein Lebenswerk umfasste fundamentale Beiträge zum Austausch zwischen chinesischer und westlicher Kultur, Philosophie, Denkweise, Religion und Medizin. Wir werden  uns immer herzlich an ihn erinnern und zu großem Dank verpflichtet sein.


Prof. Dr. C.-H. Hempen und Dr. Ute Engelhardt:
Mit Fug und Recht lässt sich behaupten, dass niemand die westliche Welt bzgl. der chinesischen Medizin mit seinen Vorarbeiten so beeinflusst hat wie Manfred Porkert. In sinologischer Hinsicht beeindruckte sein gewissenhaftes Übersetzen, das dem Text verpflichtet bleibt. Entsprechend legte er stets größten Wert auf Klarheit und Stringenz in der Terminologie, wobei sich sein sinologisches Wissen nicht nur auf Texte zur chinesischen  Medizin beschränkte, sondern sich auch auf den damals   noch wenig erforschten Daoismus sowie auf Roman-Literatur, chinesisches Theater und zahlreiche andere Bereiche erstreckte.

Auch bei der Unterweisung der Mediziner schöpfte er aus einem reichen Wissens- und Erfahrungsschatz, gepaart mit blitzgescheiten Querverbindungen und gespeist   aus den Tiefen sprachlicher und philosophischer Kompetenz.

Dr. Otto Buchinger
Mit dankbarfroher Überraschtheit nahm ich eben Ihr Premoprehensions-Lehrbuch, das gewichtige, in die Hand, sehr bewegt! Seien Sie hier stets willkommen, wenn Sie einmal Zeit haben könnten für Pyrmont, sich erholen möchten von Ihrem fruchtbaren, erfolgreichen Beduinentum.

 
Ihre Anregungen aus den Gesprächen und aus etlichen Ihrer Veröffentlichungen versetzte mich nach 57 Approbationsjahren in den Zustand der Hochachtung, ja des - noch vorsichtigen! - Enthusiasmus ob der großen Welt, einer ehrwürdig alten Welt der Heilkunst, in der dem geistigen Prinzip von Anfang an vergebührenden Rang zugemessen wird.

In dankbarer Verbundenheit!
Ihr Otto Buchinger
(Leiter
der Klinik für Stoffwechselkrankheiten, Naturheilverfahren und Ganzheitsmedizin Bad Pyrmont / 21. Oktober 1996)


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KONTAKT

Helga Hartung-Porkert
9632 Kirchbach
AUSTRIA  

E-Mail:manxibo@manfred-porkert.com
MANFRED PORKERT
Prof. für Sinologie einschließlich der theoretischen Grundlagen der chinesischen Medizin
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